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3.11.07 15:38


3.11.07 15:28


Fundamentalismus in Religion, Friedens- und Umweltbewegung

Hallo allerseits,

dieses Weblog dient dazu, dem - nicht nur - hierzulande weit verbreiteten Mix aus Zukunftspessimismus im Zusammenspiel mit diversen (Öko-) Ideologien entgegenzutreten!
Wenn Menschen die Zukunft dieser Gesellschaft nur noch als ein Damoklesschwert bedrohlicher Horrorszenarien zu imaginieren in der Lage sind, welche es zu verhindern gilt, und Wissenschaft wie Technik tendenziell als Bedrohung betrachten, ist etwas gehörig schief gelaufen. Immerhin haben wir - und nicht erst seit gestern - einen - zumindest materiellen - Lebensstandard sowie eine Lebenserwartung erreicht, die vor hundert Jahren noch absolut undenkbar erschienen.
Zugleich fühlen sich viele Menschen permanent durch chemische, radioaktive, gentechnisch veränderte und andere Stoffe in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt, obwohl aus wissenschaftlicher Perspektive dazu kaum Anlass besteht.
Verantwortung für diese Entwicklung trägt zu einem nicht geringen Teil die Umweltbewegung, die vor allem durch ihre Herangehensweise an die Themen Atomkraft und Gentechnik unter Beweis stellt, wie wenig wissenschaftliche Expertise, dafür aber umso mehr der Scheuklappenblick ideologischer Engführung zählt.
Wohlgemerkt: Es geht mir in keinster Weise darum, potentiell oder real vorhandene Risiken dieser Technologien herunterzuspielen. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist und bleibt ein Fanal für diese wie alle späteren Generationen. Aber dennoch: Im aktuellen Diskurs immer und immer wieder auf diesen einen schrecklichen Vorfall zu rekurrieren, lässt den alltäglichen Wahnsinn in anderen Bereichen, z.B. auf unseren Straßen völlig ausgeblendet, der jedes Jahr - allein in Deutschland - annähernd 6.000 Todesopfer fordert. Das sind bei allem Respekt vor den Opfern in wenigen Jahren mehr, als durch Tschernobyl jemals zu leiden haben werden.

Mein Name befindet sich weder auf der verdeckten Gehaltsliste von Monsanto oder E.on, wie einige Verschwörungstheoretiker sicher sogleich mutmaßen werden, wenn sich eine der - viel zu wenigen - Stimmen erhebt, die der ökopazifistischen Panikmache die Stirn bieten.

Da ich weder Lust habe, das Rad neu zu erfinden, noch gedenke, mir Arbeit aufzuhalsen, die von Anderen längst erledigt worden ist, mögen für´s Erste einige wenige Literaturhinweise sowie Links genügen, um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, einmal darüber zu reflektieren, wie jemand wie ich dazu kommen kann, dem öko-ideologischen Mainstream meine Gefolgschaft zu verweigern (Anmerkung: Ich war von Juni 2001 bis September 2005 aktives Mitglied der Bremer Greenpeace-Gruppe).

Wer sich also ein paar tiefergehende Gedanken zum Thema Gentechnik in der Landwirtschaft bzw. Rolle der Medien bei der Schaffung und Steuerung von Skandalen machen möchte, der sei auf folgende Bücher bzw. URLs verwiesen:


Spahl, Thilo / Deichmann, Thomas:
Das populäre Lexikon der Gentechnik. Frankfurt/Main 2001.



Dekonstruktion einer Greenpeace-Pressemitteilung über den "Goldenen Reis"



Der Marketing-Erfolg der Anti-Gentechnik-Strategen von Greenpeace einmal kritisch hinterfragt



"Gentech-Mais verursacht weniger schwere Fehlbildungen"



Das bei Bio-Fans beliebte Mehl der Lupine löst - im Gegensatz zu bösen Gentechnikprodukten nicht kennzeichnungspflichtig - anaphylaktische Schocks [allergische Reaktionen] aus



Zum Themenkomplex "Genese (umwelt-) politischer Skandale durch die Medien":

Krämer, Walter / Mackenthun, Gerald: Die Panik-Macher. München 2003.

Kepplinger, Hans Mathias: Die Mechanismen der Skandalierung. Eigendynamik der Medien. Umgang mit der Wahrheit. Verhalten von Tätern und Opfern. München 2005.
3.11.07 15:33





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